Spiritualität

HappyFarm

Spiritualität

Spiritualität ist für uns nichts Abgehobenes und vom alltäglichen Leben Getrenntes, sondern der Ausdruck der Motivation in den vielfältigsten Handlungsformen. So ist es für uns selbstverständlich, dass jedes Lebewesen, sei es auch noch so klein, im Grunde, so wie wir auch, nur frei sein möchte von Leiden und entsprechend seinen Möglichkeiten nach Glück strebt. Deshalb praktizieren wir auf unserem Hof gewaltfreie Landwirtschaft und sind in unserem Alltag bemüht, keinem Lebewesen zu schaden oder es mutwillig zu töten. Folglich verzichten wir auf unserem Hof auch auf das Schlachten und den Fleischverzehr. Seit vielen Jahren leben wir vegatarisch und betreiben mit den Tieren die mit uns leben eine Art Tauschhandel - wir versorgen sie mit Futter sowie medizinisch und sie teilen mit uns ihre Produkte wie Milch und Eier. Aus der Ziegenmilch stellen wir für den eigenen Verzehr Joghurt und verschiedene Käsesorten her. Wir verwenden im Gemüseanbau keinerlei Pestizide oder Herbizide, nicht einmal die von den Bio-Verbänden zugelassenen natürlichen Mittel. Als Dünger dient uns der Dung unserer Ziegen, Pferde und Hühner. Wenn nötig behandeln wir unsere Gemüsepflanzen mit Homöopathie. Auch bei der Abwehr von Schnecken haben wir dabei schon sehr gute Erfahrungen gemacht, ohne sie zu töten.

Barbara hat den Einstieg in ihr spirituelles Leben über das Christentum und die Soziale Arbeit gefunden. Über 20 Jahre hat sie sich intensiv in christlichen Gemeinden engagiert und die Bibel ausgiebig und im Detail studiert. Seit 2015 hat sie, auf der Suche nach noch tieferer Weisheit begonnen, sich mit dem Buddhismus zu beschäftigen. Seither studiert sie die Schriften des tibetischen Lam Rim und bemüht sich diese im ihrem Alltag umzusetzen. Einen Teil des Tages widmet sie ausgewählten Meditationen.

Gerald hat während seines Studiums der Internationalen Beziehungen angefangen, sich mit spirituellen Fragen zu beschäftigen. Studien- und Arbeitseinsätze in Indien, Sri Lanka, Ruanda, Burundi, Sudan, Kenia und Tanzania haben ihm tiefe Denkanstösse gegeben. 1995 hat er mit dem Studium und der Praxis des tibetischen Buddhismus begonnen und konnte unter der Anleitung seines perönlichen Lehrers schon einige Jahre zurückgezogen in Klausur verbringen.